Stadt Wilhelmshaven

Bund fördert Breitbandausbau mit 1,1 Millionen Euro

Der Breitbandausbau in Wilhelmshaven kann starten: Der von der Stadt langersehnte Förderbescheid des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur über 1,1 Millionen Euro ist eingegangen. Nachdem der niedersächsische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann im Juni bereits den Scheck für die Ko-Finanzierung über 412.000 Euro persönlich überreicht hatte, ist die Finanzierung des Projektes somit nun gesichert. Insgesamt 2,2 Millionen Euro wird der Ausbau des Breitbandnetzes in 14 Gewerbegebieten in Wilhelmshaven kosten. Die Stadt muss davon knapp 700.000 selbst aufbringen, der Rest wird gefördert.

Schon im Dezember 2017 hatte der Bund eine Förderung in vorläufiger Höhe von 800.000 Euro zugesagt. Nachdem im weiteren Verlauf der Planung und mit Angebotsabgabe des Kooperationspartners das Gesamtprojekt aber teurer wurde, hatte der städtische Eigenbetrieb TBW aufgrund der neuen Kosten einen höheren Zuschuss beantragt – und diesen nun bekommen.

„Wir streben einen zeitnahen Beginn des Ausbaus an", freut sich TBW-Betriebsleiter Tim Menke über den Förderbescheid. „Allerdings sind wir dabei auf den Betreiber des Breitbandnetzes angewiesen, der die Maßnahme realisieren wird." Er ist aber zuversichtlich, dass dieser in den Startlöchern steht, denn die gemeinsam vorangetriebenen Planungen laufen bereits seit dem Jahr 2017. Im dritten Quartal 2020 soll der Ausbau beginnen und bis Mitte 2021 abgeschlossen werden. In diesem Zeitraum werden insgesamt rund 140 km neue Glasfaserkabel verlegt, um 173 gewerbliche und 33 private Anschlüsse im Bereich der Gewerbegebiete mit mindestens 1 Gbit/s versorgen zu können. Wirtschaftsförderer Jürgen Janßen ist überzeugt: „Mit dem Ausbau der Breitbandinfrastruktur wird die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Wilhelmshaven gestärkt."

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