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Friedhöfe

Erinnerungsstätte Seefrieden


Trauer braucht ihren Raum.

Die Erinnerungsstätte "Seefrieden" wurde im Jahr 2011 von dem städtischen Eigenbetrieb Technische Betriebe Wilhelmshaven realisiert. Im Rahmen einer ökumenischen Andacht der örtlichen Kirchenvertreter wurde die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ feierlich eingesegnet und ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben.

Hinterbliebene von Seebestatteten haben direkt an der Nordsee die Möglichkeit einen Trauerort aufzusuchen, um ihren Lieben nah zu sein. Auf dem Rüstringer Berg tragen Holzstelen, die ursprünglich als Dalbenhölzer jahrzehntelang in der Nordsee gestanden haben, die Namensschilder der Verstorbenen. Die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ bietet den Familien und Freunden erstmalig an der deutschen Nordseeküste eine besondere Möglichkeit des Abschied Nehmens.

Die Stadt Wilhelmshaven präsentiert mit der Erinnerungsstätte "Seefrieden" einen Ort, Seebestatteten zu gedenken. Diese an der Nordsee einmalige Anlage mit Blick auf das Meer ist eine Stelle der Ruhe, der Begegnung und Erinnerung. In die Namensschilder aus Edelstahl sind der Name des Bestatteten mit den Geburts- und Sterbedaten sowie die Koordinaten der Seebestattung eingraviert. Vor Ort ist eine Seekarte zur Bestimmung der Beisetzungsstätte vorhanden.

Namenstafeln aus Edelstahl können für eine Dauer von 10 Jahren erworben werden. Die einmalig zu entrichtende Gebühr entnehmen Sie bitte der jeweils gültigen Friedhofsgebührensatzung. Antragsformular zum Ausdrucken

Informationen finden Sie in dem Informationsblatt  Erinnerungsstätte Seefrieden (Rückseite)

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen und beraten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Martina Hartmann: (04421) 16-4591
Uwe Peters: (04421) 16-4592
Ramona Voß (04421) 16-4590
Peter Wiegand: (04421) 16-4593
Fax (04421) 16-4599
friedhof(at)wilhelmshaven.de

Öffnungzeiten der Friedhofsvewaltung:

Montag bis Freitag von 7.30 bis 12.30 Uhr
Montag bis Donnerstag von 14.00bis 15.30 Uhr

Besuchen Sie unseren Informations- und Ausstellungspavillon in der Friedenstraße 45.

 

Letzte Ruhestätte unter Bäumen

Ein Grab ist ein persönlicher Ort des Gedenkens. Ein Ort der Zuneigung, der Verbundenheit und der Achtung. Damit es zu einer bleibenden Stätte der Erinnerung wird, sollte es sorgfältig ausgewählt werden.

Eine letzte Ruhestätte an den Wurzeln von Bäumen - das ist für viele Menschen ein tröstlicher Gedanke. Der Gedanke, an einem naturbelassenen Ort, umgeben von hohen Bäumen die letzte Ruhe zu finden, hat etwas sehr Tröstliches.

So stellt für naturverbundene Menschen die Ursprünglichkeit eines Baumgrabes eine schöne Alternative zu den klassischen Begräbnisformen dar. Die Wilhelmshavener Friedhöfe bieten einen schönen Baumbestand verschiedenster Arten.

Im Schutze einer alten Buche, einer schönen Birke oder eines neu gepflanzten Baumes finden die Urnen ihre letzte Ruhestelle.

Im Kreislauf des Lebens von Werden und Vergehen werden bewusst nur biologisch abbaubare Urnen verwendet. Nach einer Zeit zersetzt sie sich und gibt die Asche an die Erde weiter. Die Asche der Verstorbenen gibt dem Baum symbolisch Kraft. Das Wachstum des Baumes soll die Angehörigen über den Verlust des Verstorbenen trösten.

Unterschieden wird zwischen Baumwahl- und Baumreihengrabstätten.

Bei Baumwahlgrabstätten wählt man z.B. für die Familie einen eigenen Baum. Unterhalb des Kronenbereiches dieses Baumes befinden sich –abhängig von der Art des Baumes- vier bis sechs Baumgrabstellen, die als Einzel-, Paar- bzw. Familiengrabstellen gewählt werden können.

Das Nutzungsrecht bei Baumwahlgrabstätten wird für 20 Jahre verliehen. Diese Zeitspanne kann anschließend ein- oder mehrfach verlängert werden.

Dagegen bieten Baumreihengrabstätten die Möglichkeit zur Beisetzung einer Urne unterhalb eines Gemeinschaftsbaumes mit einer Ruhefrist von 15 Jahren, ohne die Möglichkeit einer Verlängerung.

Als Zeichen der stillen Erinnerung werden Namenstafeln z.B. aus Messing an den Bäumen oder in unmittelbarer Nähe an Stelen angebracht.

Für Familien- und Gemeinschaftsbaumgräber gilt gleichermaßen: Während der gesamten Ruhezeit entstehen keine weiteren Grabpflegekosten.Die Pflege der angrenzenden Rasenflächen übernehmen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Einklang mit der Natur erhalten die Baumgrabstätten keine weitere gärtnerische Gestaltung.

Auf den Baumgräbern dürfen Angehörige selbstverständlich Blumenschmuck ablegen. Grabsteine und Einfassungen sind jedoch nicht zugelassen.

Bei einem Spaziergang können Sie den Friedhof kennen lernen und wenn Sie möchten, gleich einen Familienbaum oder einen Gemeinschaftsbaum aussuchen

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen und beraten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.


Gebühren

Die Gebühren entnehmen Sie bitte der jeweils gültigen Friedhofsgebührensatzung.

Die Gebühr für Baumreihengräber (sogenannte Gemeinschaftsbäume) bezieht sich auf eine Dauer von 15 Jahren.

Die Gebühr für Baumwahlgräber (sogenannte Familienbäume) mit Ruhestellen für Familienangehörige bezieht sich auf eine Dauer von 20 Jahren. Die Nutzungsdauer kann ein- oder mehrfach verlängert werden.

Bitte beachten Sie, dass im Zuge einer Beisetzung noch weitere Kosten entstehen, z.B. für die Nutzung der Kapelle oder die Einäscherung.

Alle Informationen finden Sie in dem Informationsblatt "Letzte Ruhe unter Bäumen".


Ruhe finden

Urnengemeinschaft - Eine Alternative zur anonymen Beisetzung

Die Beisetzung in einer Urnengemeinschaftsanlage bietet die Möglichkeit die letzte Ruhe zu finden, ohne sich Sorgen um die Pflege der Grabstätte machen zu müssen und trotzdem den Trauernden einen würdigen Ort des Gedenkens zu geben.

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern,
Tot ist nur, wer vergessen wird.
                              Immanuel Kant

Das Urnengemeinschaftsgrab ermöglicht, als Alternative zur anonymen Beisetzung, das individuelle Gedenken in Form einer Namensnennung an einem Grabmal. Dieses gemeinsame Denkmal trägt die Namen und die Geburts- und Sterbejahre der Verstorbenen.

Auf den Friedhöfen Aldenburg und Friedenstraße befinden sich die Urnengemeinschaftsanlagen, in denen die Urnen der Verstorbenen der Reihe nach beigesetzt werden, die Ruhefrist der Urnen beträgt 15 Jahre.

Die Urnenbeisetzung kann im Beisein der Angehörigen oder nach Wunsch auch in aller Stille erfolgen.

Zulässig sind nur biologisch abbaubare Urnen und Überurnen. Der Urnenplatz kann erst bei Eintritt des Sterbefalls erworben werden. Ein Erwerb zu Lebzeiten ist somit nicht möglich.

Trauer braucht ihren Raum.


Die Grabpflege
Die Urnengemeinschaftsanlage wird von den Gärtnern der städtischen Friedhöfe gestaltet und gepflegt.

Bis zur vollständigen Belegung der Anlage dürfen Blumen, Blumenschalen oder Gestecke auf dem Urnenplatz abgelegt werden.
Bepflanzungen, sonstige Gegenstände und Steineinfassungen sind nicht zugelassen.

Nachdem die Urnengemeinschaftsanlage vollständig belegt ist, wird dieses von der Friedhofsverwaltung abschließend bepflanzt. Es handelt sich um eine ansprechende Bepflanzung mit Stauden, Bodendeckern und Gehölzen. Nach der Bepflanzung ist ein Ablegen von Blumen nur noch auf den dafür vorgesehenen Flächen möglich.
 
Partnerschaftsgrab in einer Urnengemeinschaftsanlage
Das Partnerschaftsgrab garantiert Ehepartnern sowie Freunden, die sich für eine Beisetzung in einer Urnengemeinschaftsanlage entschieden
haben, nebeneinander die letzte Ruhe zu finden.

In einem Partnerschaftsgrab ist die Beisetzung von zwei Urnen möglich. Das Grab wird einmalig für die Dauer von 20 Jahren erworben. Die Ruhefrist beträgt 15 Jahre.
Erfolgt die zweite Urnenbeisetzung nach Ablauf von 5 Jahren, dann ist das Grab für den erforderlichen Zeitraum (Erfüllung der gesetzlichen Ruhefrist) nachzukaufen.
Es entsteht kein Nutzungsrecht. Das Partnerschaftsgrab hat ein separates Grabmal, auf dem der Name mit Geburts- und Sterbejahr des/ der Verstorbenen eingraviert bzw. mit einer Namenstafel versehen wird.

Es gelten die Vorschriften für die Urnengemeinschaftsanlagen entsprechend.
 
 
Jeder Mensch ist anders. Darin sind wir uns alle gleich.

Gebühren:

Die Gebühren für eine Ruhestätte in einem Urnengemeinschaftsgrab oder einem Partnerschaftsgrab in einer Urnengemeinschaftsanlage entnehmen Sie bitte der jeweils gültigen Friedhofsgebührensatzung. Diese Gebühren beziehen sich auf eine Dauer von 20 Jahren. Die Nutzungsdauer kann nicht verlängert werden.

Bitte beachten Sie, dass im Zuge einer Beisetzung noch weitere Kosten entstehen, z.B. für die Nutzung der Kapelle oder die Einäscherung.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen und beraten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Alle Informationen finden Sie in dem Informationsblatt "Ruhe finden".










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Telefon (04421) 16-4500
service.tbw@wilhelmshaven.de
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